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    11 November

    Jeder Versuch, die Liebe mit Worten

     
     

     

     

     

       

     
     
     
     

    Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit? All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.

    "Liebe ist nichts als ...": Selten gibt es eine Aussage, die so falsch ist wie diese. Denn Liebe ist so umfassend, dass sie nicht auf einen einzigen Bereich eingegrenzt werden kann. Wer Liebe gar nur als chemische Reaktion oder als nützliche soziale Komponente zu erkennen glaubt, ist zutiefst zu bedauern.

    Wer liebt und geliebt wird, ist reich. Arm ist, wer trotz materieller Reichtümer ohne Liebe bleibt.

    Liebe ist Leben, denn sie öffnet Gefühl, Verstand und Sinne.

    Liebe ist auf die Ewigkeit hin angelegt. Zwar kann sie bei Enttäuschung, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und ähnlichem abnehmen oder ganz vergehen. Doch wie der Mensch sich ein ewiges Leben ersehnt, kann er sich auch mit dem Gedanken einer Vergänglichkeit der Liebe nur schwer abfinden.



    Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.

    Liebe ist das Geschenk der eigenen Person an eine andere - ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.



    Auch Liebe bedarf der Pflege. Schenke ich dem Geliebten weniger Aufmerksamkeit, kann die Liebe allmählich an Stärke verlieren. Lasse ich hingegen in mir dem Wunsch Raum, dem Geliebten jeden Tag aufs Neue Freuden zu bereiten, kann die Liebe dadurch wachsen.

    Jedes Menschen Liebe ist anders, so wie auch jeder Mensch ein anderer ist.

     
     
     
     
    10 November

    für immer jung.

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    für immer jung.

    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer

     

     

     

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.
     

     
     
     

     
     

     

     Du scheißt auf die, die sinnlos reden, denn du bleibst ein Mann der Tat,
    arbeitest grad hart, den ganzen gottverdammten Tag.
    Du fühlst dich alt und schwach, du fühlst dich ausgelaugt,
    und das Schwein von Chef, lässt an dir die schlechte Laune raus.
    Was für ein Pausenclown, 10 Jahre Blut und Schweiß,
    du guckst in den Spiegel, dieser Blick sagt: "Genug, es reicht!"
    Bei deiner Frau ist Funkstille, trauer. Geht sie fremd?
    Hast du echt noch Kraft, dem Hund aufzulauern?
    Die Kinder haben dich auch belogen, egal ob, rauchen, Party, saufen, Drogen,
    so hast du dein Blut nicht aufgezogen.
    Jeder denkt an sich, doch wer denkt an dich?
    Früher College-Jacken, jetzt der Anzug, du erkennst dich nicht.
    Dieses Leben ist halt einfach kalt und schwer,
    und jedes Jahr kommen jetzt ein paar Falten mehr.
    Sag wie gern, würdest du jetzt frei wie ein Adler fliegen?
    Kein Gedanken mehr verschwenden, irgendwann im Sarg zu liegen.
     

     
     
     
     

       

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.


    Deine Eltern sind jetzt alt und krank, und das ist wie ein schlechter Film,
    und du betest jetzt zu Gott, bitte halt ihn an!
    Es kommt dir vor wie gestern, du warst grade 9,
    dein erstes Tor, man ist stolz wenn sich der Vater freut.
    Er war dein Trainer, gekickt vor dem Haus,
    heute läuft der Mann gebeugt, mit nem Krückstock ins Haus. 

     

     
     

     
     

     

    Du wirst traurig, dieser Mann der täglich mit dir draußen war,
    sitzt ganz allein am Küchentisch, und hat jetzt nen grauen Star.
    Er ist krank, krank weil ihm die Niere fehlt,
    der Stock begleitet ihn, wenn er heut spazieren geht.
    Ihr geht es schlechter als ihm, aber keinen interessiert's,
    der Arzt gibt ihr meist den letzen Termin.
    Wer kann die Zeit hier noch zurückdrehen? Wer gibt ihr wieder diese Kraft?
    Sie ist schwach, guck mal sie kann nur gebückt gehen.
    Und dir bleibt nur deine Erinnerung, alles ist vergänglich,
    doch wir wären gern für immer jung, immer jung.

     

     
     

     
     

     

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.
     

     
     

     
     

     

    Wie gern würde ich jetzt sagen, Hoffnung stirbt zuletzt.
    Was hab ich getan, warum bestraft mich Gott mit diesem Pech?
    Wann wird mir bewusst, dass nichts hier für immer ist?
    Dass alles irgendwann zerbricht und ich dann in den Trümmern sitz.
    Genieß den Augenblick, wenn du mit deinen Freunden bist,
    diesen Moment mit deiner Mutter, denn dann freut sie sich.
    Irgendwann wird sie gehen, genieß den Augenblick,
    den du grade mit ihr teilst, alles andere braucht sie nicht.
    Und diese scheiß Gewohnheit, jeder denkt an sich,
    Kinder stressen ihren Vater bis er ledeglich zerbricht.
    Bis er einfach nicht mehr kann, und auch nicht mehr reden will,
    weil er wieder jung sein möchte und auch leben will.
    Nichts ist für immer, wir wären gern für immer jung,
    lass uns die Zeit die bleibt einfach nur verbringen, und
    vergiss auch einen Tag den harten Job.
    Und jetzt die Rayban, die Blue-Jeans, singt für sie: Karel Gott.

     

     
     

     

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Du musst dich an die schöne Zeit erinnern, denn nichts ist für immer.

    Für immer jung, ein Leben lang für immer jung.
    Ich werde einfach immer alles geben.

    Ein Leben lang für immer jung, ich werde einfach immer alles geben.
    Für immer, für immer, für immer, für immer, für immer jung.

     

     
     
     
     
     
     
     
     
    27 October

    Cyber World

     

     

    Chatsucht

     

    Seit ich statt lachen nur noch "lol",
    statt weinen nur noch leise "snief",
    man fragte mich was denn das soll,
    ich glaube selbst da läuft was schief.
    In Punkten mess ich meine Zeit,
    für traurig/froh ich Klammern setz,
    du bist zu viel im www - Netz.
    Ich flüstere nur noch, statt zu schrein,
    ein Zwinkern nur ein Strichpunkt ist,
    das kann ja nicht das Wahre sein,
    dass man auch alles sonst vergisst.
    Hab mit /me schon unterschrieben,
    obwohl mein Name dort sollt stehn,
    da wußt` ich, ich hab´s übertrieben,
    so kann es ja nicht weitergehn!
    Schreib "lol" "gg" jetzt fehlerfrei,
    umsonst war doch das Üben nicht,
    doch schade nur, es ist vorbei,
    so aus wie dieses Kurzgedicht.

     

       

     

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    Durch dich

    Durch dich hab ich zu mir gefunden,
    du gabst mir Halt und Sicherheit,
    hast mir in manchen netten Stunden,
    den Weg zurück zu mir gezeigt.
    Mit deinen Worten gabst du mir
    die Kraft, die schon verloren schien,
    ich fühle mich und was ich spür
    ist Leben..... tief in mir drin.
    Ich wußt` nicht mehr wie Liebe schmeckt,
    hab das Gefühl schon ganz vergessen,
    hab es mit dir ganz neu entdeckt
    und weiß es wieder unterdessen.
    Wie prickelnd süß und feurig schön,
    wie sanft und weich, voll Zärtlichkeit,
    kann mit dir oft die Sterne sehn,
    vergess die harte Wirklichkeit.
    Es bildet sich ein Raum um mich,
    mit Sehnsucht und mit Träumen voll
    und immer drehn sie sich um dich
    und mancher Traum ist sehr frivol!

    Mal träum ich deine Hand zu mir,
    an meine Lippen deinen Mund,
    dann träume ich mich hin zu dir
    fall tief der Liebe in den Schlund.
    Genieß es so im Traum zu lieben,
    zu spüren wie der Körper bebt,
    bis jetzt ist es dabei geblieben,
    hab´ s nie in Wirklichkeit erlebt.



    Nie werden wir es jemals wissen,
    wie es in Wahrheit würde sein,
    wie wäre es, wenn wir uns küssen,
    uns einmal gegenüber stehen?
    Mit Bangen stelle ich die Fragen,
    doch keine Antwort gibt ´s darauf,
    auch wenn mich oft die Zweifel plagen,
    ich geb das Träumen niemals auf.
    Du hast schon oft in meinen Träumen,
    mir meine Tränen weg geküsst,
    möcht nie das süße Glück versäumen,

    nur schad`, dass du nur „cyber“ bist.

     

    Es war ein Vertrautsein

    Es war ein Verstehen.
    Und doch konnte ich nicht in deine Augen sehen.
    Es war die Distanz und doch war es Nähe.
    So als ob ich dich vor mir sehe.
    Eine Intimität mit nichts zu vergleichen.
    Gefühle auch nicht zu beschreiben.
    Es war ein nicht haben können,
    und trotzdem sehr wollen.
    So hätte man das stehen lassen sollen.
    Diese Neugier, dieses Verlangen.
    Hielt den Blick am Bildschirm gefangen.
    Das Aussehen spielt dabei keine Rolle mehr.
    Cyberverstehen gibt unendlich mehr.
    Es sind Gefühle, die kann man nicht beschreiben.
    Man kann sie auch nicht mit Liebe vergleichen.

    Viele Worte und viel versprochen.
    Und doch alles nur gebrochen.
    Der Wunsch war einfach.
    Ein schönes Spiel.
    Mit Achtung, Respekt und Ehrgefühl.
    Mit Cybergefühlen gerät man in eine Teufelsmühle.
    Man kann nicht mehr heraus,
    wie in einem Strudel.
    Es zieht dich hinunter bis an den Grund.
    Dieses Verlangen.
    Dieses Nichts mehr haben können.
    Soll man das Cyberverlust nennen?!



    Davon rennen kannst du nicht.
    Willst du nicht und geht auch nicht mehr.
    Und du machst dir damit das Leben schwer.
    Du verletzt dich, du zerstörst,
    was nur ein Spiel einmal war.

    Du kommst mit Cyber und Realty
    und mit dir selber nicht mehr klar.
    Zerstörst dich selber mit oder ohne Grund.
    Was sagt dir das.
    Wer hat das Recht dazu.
    Verantwortlich für dich
    bist nur selber du.

     

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    Chatgeflüster

    Der PC läuft hoch, der Bildschirm leuchtet.
    Schnell noch mit Wasser die Lippen befeuchtet.
    Der Chat beginnt, die Zeit beginnt zu rennen,
    in mir fang ich vor Ungeduld fast an zu brennen.

    Das Warten zieht sich noch ein wenig hin,
    in wenigen Minuten bin ich mittendrin.
    Neuer Name taucht auf, in ihr Profil geschaut.
    Jetzt wird erstmal in mir "ihr" Bild aufgebaut.

    Wichtige Details, die verrät sie mir nicht,
    was mir sonst noch fehlt, es ist ihr Gesicht.
    Chatten hin und her, Fragen über Fragen,
    in kleinen Portionen beginne ich mehr zu wagen.

    Das Bild kommt an und öffne die Datei,
    sieht hübsch aus, lächle zufrieden dabei.
    Es geht noch eine Weile hin und her,
    doch irgendwann werd ich müde, kann nicht mehr.

    Schnell noch das Date gebucht für den nächsten Chat,
    schlaftrunken und müde falle ich ins Bett.
    Träume noch ein wenig vor mich hin,
    morgen Abend bin ich wieder drin.....

     

     

    Jeden Morgen

    Jeden Morgen schalte ich den Computer an
    und schaue gespannt in den Posteingang.
    Meine Finger hasten über die Tastatur;
    Warum dauert das so lange nur??!!
    Endlich - da ist sie, Deine Mail.
    Schon wieder schlägt mein Herz ganz schnell.
    Es fängt an zu stolpern,
    überschlägt sich fast
    voller Erwartung was Du mir geschrieben hast.

    Dann lese ich Zeilen, die sind wunderschön,
    Worte die unter die Haut gehen.
    Und Worte die bringen mich zum Lachen
    und welche die mich nachdenklich machen.
    Ein großartiger Poet bist Du
    und ein wundervoller Mensch noch dazu.
    In der Realität bist Du noch mehr,
    das alles in Worte zu fassen wäre schwer.

    Ich wünschte wir würden uns öfter "sehen".
    Denn die Nächte mit Dir zum Tag zu machen
    ist unbeschreiblich und wunderschön.

     

    Verliebt im Net?

    Im Internet nur ein Klick und schon ist man da.
    Ein Tele, ein Chat man fühlt sich so nah.

    Jedes Wort, jede Wave saugt man in sich ein,
    wünscht sich nichts lieber als sich noch näher zu sein.

    Jeden Tag, jeden Abend wartet man auf den Moment
    weil vor Sehnsucht zum Anderen das Herz fast verbrennt.

    Wie groß ist die Freude wie hoch doch das Glück.
    Jeden Tag kommt man sich näher
    bei jedem Chat ein kleines Stück.

    Man kennt sich jetzt seit Wochen
    gibt seinem Herzen einen Stoß.

    Möchte sich sehen, unbedingt treffen
    denn die Neugier ist so groß.



    Und eigentlich will man sich doch nur einmal sehen,
    kein Gedanke daran es könnte weiter gehen.

    Das will man ja nicht. Nein, auf gar keinen Fall.
    Sich im Net zu verlieben, gab es so was schon mal?

    Dann sieht man sich, ist total überrascht
    kann es kaum fassen.
    Man findet sich nett, die Herzen die rasen.

    Und obwohl man es nie wollte passiert es im Nu.
    Man verliebt sich ineinander und lässt es auch zu.

    Nun liegt es an Beiden die Sache zu biegen.
    Sich einfach zu trennen oder für immer zu lieben..

     

    Beginn einer Liebe

    Einst saß ich am PC surfte durch die Welt,
    die sich virtuell und geheimnisvoll nennt.
    Viele Seiten geöffnet wieder zugeklickt,
    Manch schöne Sachen an Freunde verschickt.

    Bis sich durch Zufall eine Seite tat auf,
    so nahm das Verhängnis seinen Lauf.
    Ganz dick hat da Ruhrgebiet-Treff gestanden,
    neugierig bin ich in den Chat rein gegangen.

    Munter ein Hallo in den Raum geschrieben,
    viele Antworten kamen so bin ich geblieben.
    Jede Menge Leute kennen gelernt,
    viele ernste und witzige Gespräche geführt.

    Doch einer der User der sprach mich gleich an,
    lustig und heiter unser Gespräch begann.
    Bald wurde es tiefer er schaute in mein Herz,
    vertrieb meinen Kummer den großen Schmerz.

    Fast Täglich im Netz haben wir uns getroffen,
    doch die große Liebe kann man sie hier erhoffen.
    Auf einmal ist es doch geschehen,
    wir kamen uns näher konnten nicht verstehen.

    Was mit uns beiden hier im Netz geschah,
    es war große Liebe noch bevor ich Dich sah.
    Darum gebt auch ihr alle ganz fein acht,
    es gibt sie und kommt meistens bei Nacht.

     

    Das kurz erlebte Cyber-Glück

    ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
    Drum sende ich dir gern zurück,
    den allerbesten, liebsten Gruß.
    Den Tag nur traurig zu beginnen,
    liegt doch einzig nur an dir.

    Im Traum schon auf das Glück besinnen,
    ist einfach besser. Glaube mir.
    Eine Frau in deinem Alter
    braucht keine Maus, die traurig schaut.
    Fühl dich als schöner, bunter Falter,
    der dieser schönen Welt vertraut.

    Schwirr doch hinaus ins bunte Leben.
    Dir stehen noch alle Wege offen.
    Du kannst so manchen vieles geben
    und nicht auf Cyber-Glück nur hoffen.

     

    Vermissen

    Vermissen, ohne dich gesehen zu haben.
    Ähnlich zu fühlen glauben, ohne zu wissen, wie du bist.
    Einander verstehen, ohne deine Erfahrungen zu haben.
    ZU helfen, ohne dein Problem zu kennen.

    Reden, ohne sich an deinem Alter zu stören.
    Lachen, ohne sich an deinem Aussehen zu stoßen.
    Die Entfernung vergessen, die uns trennt.
    Die Zeit nicht beachten, zu der wir uns treffen.

    Enttäuschung, wenn du nicht da bist.
    Freude, wenn du erscheinst.
    Deine Worte zu lesen, immer wieder.
    Jedes mal neu, der Hunger danach
    ist schlimmer als nach Schokolade.

     

    18 October

    Phantomliebe

     
     
     
     

     

     
     
     

     
     
     

    Phantomliebe

    Ein zarter Hauch streifte ihre Haut
    Sie war zugedekct
    Doch sie spürte ihn im tiefsten ihres Körpers
    Ein Gruß ohne Worte
    Ein Gruß ohne Namen
    Doch war er an sie gerichtet
    Oder war es Einbildung?
    Nicht nur einmal
    Spürte sie den Luftzug
    Die Fenster waren geschlossen -
    Ein Kribbeln durchfuhr ihren Körper


    Ohne Willen
    Sie dachte an ihn
    Ein Phantom - welches es gab -
    Dessen Gesicht ihr wohl bekannt
    Ein Phantom mit Namen
    Und doch ein Phantom

    Phantom - dessen Geruch sie kannte
    Eine Stimme die sie hörte
    Sinne die sie spürte
    Leidenschaft die sie betörte
    Ein Phantom
    Doch da
    Und doch nicht
    Phantomliebe ohne Sinn
    Scheinbar erwidert
    Doch welches Phantom kann lieben?
    Ein Traum?
    Surrealität

    Geruch des Süßen
    Sprache der Instinkte
    Erwecken der Sinne
    Jeglicher Art

    Ohne ein Gespräch
    Ohne eine Träne
    Ohne ein Lächeln
    Ohne Verabschiedung
    Ohne Schlußstrich

    Plötzlich war er oder es
    Nicht mehr da
    Und doch ruht er in ihr
    Bei Tag und bei Nacht
    Er der ihr rät
    Innerlich
    Und manchmal spürt sie einen Hauch
    Bei geschlossenem Fenster
    Sie glaubt und hofft
    Ein kleiner Gedanke
    Wird er denken an sie
    Wenn sie dieses unerklärbare
    Kribbeln in sich spürt

    Das ist das was sie hat
    Und sie hält es fest
    Und galubt ein Phantom
    Könne lieben
    Sie lächelt und weint
    Über sich
    Was soll sie nur tun


    Ist sie verhext?
    Eine Magie die einen Namen traf
    Der mehr war als nur das
    Und er weiß wie sie heißt
    Doch ignoriert
    Erlebte keine Magie
    Vielleicht doch -
    Die Angst davor ließ ihn zum Phantom werden
    Welches sie liebt
    Und wußte es könnte alles nur eine Lüge
    Eines Spiels phantastischer Leidenschaft
    Eines existenzlosen Phantoms sein


         

       Und doch ein Hauch von Ewigkeit

     

     
     
     
    13 October

    Gefühle

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    Gefühle
     
    Es war wirklich nicht mehr zu übersehen. Die Gefühle: sie wurden weniger. Zügig hatte ihre Zahl und gewaltig ihr Einfluß in den letzten Jahren abgenommen. So wurde beschlossen, eine Versammlung abzuhalten, um die Lage zu besprechen. Landaufwärts, landabwärts verbreitete sich schnell die Nachricht, daß es ein Treffen geben sollte, schnell. Und so strömte in jener Nacht ein ganzes Heer von Gefühlen zum Versammlungsort.

    Es soll an dieser Stelle einmal erwähnt werden, daß es grundsätzlich zwei Arten von Gefühlen gibt. Die echten und die unechten!

    Die Versammlung zu der in jener Nacht die Gefühle zusammenströmten, war ein Treffen der echten Gefühle, kurz die Echten genannt.

     

     

                                       

    Ihre Aufgabe und Wirkung besteht darin, den Menschen wirklich lebendig sein zu lassen. Wenn ein Mensch seine echten Gefühle kennt, akzeptiert und den Mut hat, zu ihnen zu stehen, damit leben zu können, fühlt er sich stabil, wohl und gut. Das ist nicht mißzuverstehen: es gibt durchaus Konflikte in solch einem Leben. In jüngster Vergangenheit breiteten sich ganz massiv die "Unechten" aus und schienen immer mehr Anklang zu finden, also die Gefühle die eigentlich nur Ersatz für die Echten waren.

    Natürlich waren an diesem Abend der Echten, auch Spione von der anderen Seite vertreten: Sie sollten Informationen sammeln, um so gegebenenfalls Maßnahmen der Gesellschaft der Echten rechtzeitig unterwandern zu können. Für einen Unechten war es eine Leichtigkeit, sich unter die Echten zu mischen, da die Ersatzgefühle Meister in der Fähigkeit sind, als Echt daherzukommen. Doch nun wollen wir einmal hören, was es auf der Versammlung zu besprechen gab. Eines der Echten eröffnete den Abend. "Liebe Mitgefühle! Kaum einem von uns ist es entgangen, daß wir, die Echten Gefühle, immer weniger mit den Menschen zusammenkommen, angenommen werden und wirken können. Die Unechten, dieses scheinheilige Gesindel, dagegen sind gut im Geschäft. Laßt uns gemeinsam überlegen, ob wir etwas tun können, damit die Menschen tiefer fühlen, uns akzeptieren und dadurch auch selbst echter !! werden."

     


     

     

    Es wurde eine lange Nacht.

    Nach diesen einleitenden Worten meldete sich ein Gefühl zu Wort, groß und mächtig von Statur, jedoch verhärmt und verunsichert in der Ausstrahlung. "Ich bin Stellvertreter für die Wut. Wie unser liebes Mitgefühl einleitend ganz richtig sagte haben wir Wutgefühle immer weniger Gelegenheit, zum Ausbruch zu kommen. Wir können, ebenso wie der Ärger, den Menschen noch so sehr quälen, bedrängen- oftmals kommen wir damit nicht durch. Überall hört man auch, der Mensch soll sich im Griff
    haben, sich zusammenreißen, nur keine Blöße zeigen usw..

    Hier gab es zustimmendes Gemurmel und Applaus, denn die Wut hatte einen sehr wichtigen Punkt angesprochen, der fast allen Gefühlen Schwierigkeiten machte. Durch die allgemeine Zustimmung sichtlich ermuntert setzte die Wut ihre Rede fort:" Meine Konkurrenten Zerstreuung, Unehrlichkeit, Heuchelei und wie sie alle heißen machen mir
    schwer zu schaffen.

    Aber besonders besorgt bin ich darüber, daß ich unsere allerhärtesten Gegner immer häufiger antreffe. Hier machte die Wut, deren Rede immer flammender wurde, eine Pause. Immer mehr begegne ich bei den Menschen der Angst, mit all ihren Varianten im Schlepptau, von der Feigheit über die Ungerechtigkeit bis hin zur Selbstaufgabe und Resignation.

     

     

     

    Wenn ich auch noch so heftig tobe, so gelingt es den Menschen doch erstaunlich oft, mich zu unterdrücken und wegzustecken. Und es würde euch schaudern, wüßtet ihr wie viele daraufauch noch sooo stolz sind. "Da kann ich nur zustimmen, leider..." meldete sich ein sehr zart und zerbrechlich anmutendes Gefühl zu Wort. "Ich bin die Liebe" sprach es,"und wenn ich euch erzähle, was die Menschen mir, und damit sich
    selbst antun, wird noch deutlicher, wie schlimm und bedenklich die Situation ist.

    Die Liebe spricht weiter:

    Fast immer wenn ich auftauche, ist das ja - das wird hier niemand abstreiten - ein erfreuliches Erlebnis. Wie oft werde ich herbeigesehnt, gewünscht und sogar besungen. Aber bald schon - oft stehe ich fassungslos davor, wie schnell gibt es Probleme, die daraus entstehen, das die meisten Menschen mich gar nicht richtig verstehen.

     


     
     

     

     

     

    Liebe verspüren heißt für viele, Ansprüche stellen zu können, den anderen zu formen und lenken zu wollen, ihm Vorschriften machen zu können uws.. Naja ihr kennt das ja alle. Es gibt tausende von Varianten, die die Menschen erfinden um sich zu quälen. Und so fühle ich mich manchmal machtlos und gerupft durch die Eifersucht und die daraus
    entspringende Unehrlichkeit und Intrige. Diese Scheingefühle haben die Unechten ja nur zu gut eingeführt." Die Stellvertreterin der Liebe machte eine Pause und tat einen tiefen Seufzer. "Ihr könnt bestimmt nachfühlen, wie mir zumute ist, wenn ich bei zwei Menschen erwacht bin und sie mich dann- nach den Phasen der Eifersucht, der Gewöhnung, der Unehrlichkeit und Feigheit - zerstören. Und sollten sie sich abfinden,
    dann fristen sie ihr Leben in Anpassung und Selbstaufgabe nebeneinander her vor dem Fernsehgerät und ähnlichem. "Meine liebe Liebe", sagte da eine leise, aber doch auffallend feste Stimme.!" Du sprichst bei diesen Menschen von sich-abgefunden haben - und von Selbstaufgabe. Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre das ja nicht so schlimm, aber im allgemeinen herrschen auch hier die Unechten. Es handelt sich um die Resignation und die Lüge.

     

     

     

     

    So ging es die ganze Nacht hindurch. Die Spitzel von der Gegenseite machten sich eifrig Notizen. Der Egoismus beschwerte sich lang und eindringlich über die Diskriminierung die ihm seit langem widerfuhr: "Wenn die Menschen aus lauter Angst vor mir nur noch sich
    anpassen, gegen sich leben und dann zwangsweise hinterhältig und intrigant werden, kann ihnen das ja letztendlich einfach nicht gut tun. Wie oft stehe ich dem hilflos gegenüber." endete er schließlich leise. Wie schon gesagt es wurde eine lange Nacht.

    Die Gefühle, so unterschiedlich sie auch sind, kamen am Ende überein, daß sie es auf gar keinen Fall noch einmal riskieren wollten, die Menschen für eine Nacht zu verlassen, um weitere Versammlungen abzuhalten. Wie Beobachter berichteten was zuviel in dieser Nacht passiert, als die Menschen einmal ohne echte Gefühle waren. Gott sei Dank war es nur eine Nacht, aber die Verantwortung trat ganz entschieden dafür ein, das ein weiteres Treffen ein zu großes Risiko sei, weil die Menschen damit völlig von den Gefühlen verlassen seien.

     

     

    Angst und Furcht malten darauf beeindruckend aus, was hätte geschehen können, hätte dieses Treffen tagsüber stattgefunden. Somit hatte die Hoffnung das Schlußwort." Wenn wir Echten uns nur in der Nacht wegstehlen können und uns sicher sind, es gäbe eine Katastrophe, wären wir einen Tag nicht da, dann können wir sicher davon ausgehen, daß die Unechten uns zwar kurzfristig ersetzten können, auf Dauer aber nie. Dazu sind wir zu tief im Menschen verwurzelt. Wir Echten gehören einfach zum Menschen und in
    diese Welt. Wir sind nicht unter den Tisch zu diskutieren, und wir müssen uns
    verstärkt durchsetzen, bei den Menschen konsequent bemerkbar machen, damit sie aufwachen und ihre Chancen wahrnehmen. Manchmal wird es ihnen wehtun, und sie werden lange brauchen, bis sie uns wieder zulassen und unseren Wert erkennen, und sie werden zu kämpfen haben mit denen, die länger schlafen und sich den Unechten hingeben. Aber ich bin mir sicher, das wir letztendlich den Sieg davontragen..." so endete die Hoffnung.

     

     

     

     

    Sie erhielt Beifall, wenn auch nur geteilten. Und ebenso geteilt war die Stimmung, als die langsam auseinanderströmten. Der Morgen graute. Viele waren sich nicht sicher, ob sie sich durchsetzen können, weil sie Konkurrenz durch die Unechten sehr groß war. Andere vertrauten auf ihre Ursprünglichkeit, die einfach Gültigkeit hat.

    Einig jedoch waren sie sich, das sie als Gefühle dem Menschen zwar beistehen konnten, daß sie aber nicht allein für ihn und sein Wohlbefinden verantwortlich waren. Das war der Mensch mit seinem Verstand im gleichen Maße. Und gerade dieser Verstand war ein
    ernstzunehmender Gegner, wenngleich er ursprünglich als Partner der Gefühle gedacht war. Die Unechten gingen jedoch in der Regel über den Verstand, hatten das Denken des Menschen schon zum Teil erobert, was ein weiteres Hindernis für die Gefühlswelt darstellte.

     

     

    Die Gefühle trennten sich mit dem festen Grundsatz, sich weiterhin in den Menschen bemerkbar zu machen und niemals aufzugeben.

     

     

     

     


     

    19 June

    Liebe

                                                                                                                                                                                           
     
     
     
     
     

     
     
                                                                                         

    Liebe

    Und da saß sie auf ihrer Bank. Aus irgendeiner nicht einzuschätzenden Ferne drang Musik an ihr Ohr, Musik die für sie bestimmt war. Das fühlte sie. Und sie lauschte den Klängen und entschloss sich, der Musik zu folgen. So stand sie zum ersten Mal seit langem, wie es ihr schien auf und sie ging in Richtung der Musik, doch je näher sie ihr kam umso ferner schien sie und ihr Schritt wurde langsamer, War doch wieder alles nur in ihrem Kopf? Oder war es doch real? Sollte sie noch weitergehen? Auf eine Suche ins Ungewisse?

     

    Ja, sie ging weiter, denn sie hatte beschlossen, den zu finden, der diese Musik für sie spielen ließ. Sie kam ihr so bekannt vor. Sie spürte, dass sie von Herzen kam, und sie verspürte  plötzlich diese Wärme. Diese kannte sie, scheinbar aus einem anderen Leben. Denn obwohl sie wusste, dass sie diese Klänge in der Vergangenheit schon gehört hatte, wollte sie sich nicht daran erinnern. Es war mit so viel Schmerz verbunden gewesen.

     

                                              

    Sie wollte nicht mehr verletzt werden. Und dich folgte sie der Musik. Und sie war plötzlich wieder ganz nah, ja sie spürte sie wieder bei sich. Und sie ging schneller. Sie begann zu laufen, sie lief und plötzlich war die Musik direkt in ihr. Es begann zu regnen, überall trafen sie die Tropfen, doch sie schien sie nicht zu spüren. Doch dann war die Musik verschwunden, vorbei. Alles war still. Sie brach zusammen, alles war umsonst. Sie hatte ihn nicht gefunden. Er ist ihr wieder im letzten Moment entschwunden. Sie sitzt auf der Straße, den kopf gebeugt, Tränen fließen über ihre Wangen.

    Niemand kann sie sehen, niemand, so denkt sie. Doch da ist dieser eine Schatten, der sie sieht. Und sie fühlt wieder die Kälte. Sie ist völlig durchnässt. Sie steht auf, versucht Halt zu finden. Das Gleichgewicht zu halten auf ihren nachgebenden Beinen. Sie dreht sich um. Dann sieht sie ihn. Obwohl sein Gesicht im Schatten verborgen ist, weiß sie, wer er ist. Sie geht auf ihn zu. Die Wärme kehrt in ihren Körper zurück. Er hebt den Kopf, sie sehen sich in die Augen. In ihrem Kopf sieht sie ihn, wie er sie das erste Mal küsst. Und da ist sie, die Vergangenheit, vor der sie sich so lange gefürchtet hat.

     

    Er macht einen Schritt auf sie zu. Er zögert einen Moment, doch dann schließt er sie in seine Arme. Sie ist zu schwach, ihm jetzt noch auszuweichen. Selbst wenn sie wollte, sie könnte jetzt nicht gehen. Sie umarmt ihn. Sie hält sich an ihm fest, bevor ihre letzten Kräfte sie verlassen. Er trägt sie, trägt sie zur nächsten Station in ihrem Leben. Das Schicksal hat sie wieder zusammengeführt. Er öffnet die Tür.

     

    Als sie aufwacht liegt sie in einem weichen Bett. Er sitzt in einem danebenstehenden Stuhl. Er schläft. Sie sieht ihn an. Lächelt. Das erste Lächeln, seit er aus ihrem Leben verschunden war. Er öffnet die Augen. Sie reicht ihm eine Hand. Zieht ihn zu sich. Der erste Kuss. Die Liebe hat sie wieder. Nebeneinander schlafen sie ein. Der Tag, auf den sie so gehofft hatte, ist gekommen.

     

    11 June

    Fallender Engel

       

    Fallender Engel

    Ein kleiner, wunderschöner weißer Engel ging eines Tages zu seinem Vater. „Was willst du?“ fragte Gott und lächelte. „Vater, ich sehe jeden Tag auf die Erde und sehe Hass, Neid, Wut, Schmerz, Hilflosigkeit und Einsamkeit. Mir tun die Menschen leid. Ich möchte ihnen helfen.“ Sein Vater erschrak über das, was der kleine Engel da sprach. Dieser lächelte nur und bat seinen Vater „Bitte, bitte lass mich auf die Erde und lass mich diesen armen Menschen helfen!“ Sein Vater nickte, es wiederstrebte ihm, einen seiner Engel auf die Erde zu schicken. „Du weißt was es für Konsequenzen für dich hat?“ Der kleine Engel nickte und schloss die Augen. Leise hörte er noch die Stimme seines Vaters, er warnte ihn vor der Bosheit der Menschen, er sagte, dass sie ihm für nichts dankbar sein würden.

    Der kleine Engel hatte nun keine weißen großen, prächtigen Schwingen mehr. Er war nun ein kleine gefallene Engel, in der Gestalt eines Kindes.

    Er ging einen dunklen Weg entlang. Ein kleiner Mann kam ihm entgegen, er hatte zerrissene Kleider an, sein Gesicht war schmutzig, er ging geduckt und schien vor jedem Schatten Angst zu haben. Der gefallene Engel ging auf ihn zu, er lächelte ihn an und nahm ihn an der Hand. Er führte ihn auf einen hellen Weg. Die Kleider des Mannes veränderten sich. Sie wurden neu, und teuer. Sein Gesicht war wieder sauber und er ging aufrecht. Der kleine gefallene Engel lachte. Er wollte dem Mann auf wiedersehen sagen. Er wollte ihm sagen, dass er ihm viel Glück wünsche. Aber den Mann interessierte es nicht. Er ging einfach gerade aus weiter und ließ den kleine gefallene Engel alleine zurück. Ein kleines Mädchen kam ihm entgegen, der Mann rempelte es an und es stürzte, aber ihn interessierte es nicht. Der kleine gefallene Engel eilte zu ihm und half dem kleinen Mädchen auf. Es lächelte ihn an, drehte sich um und lief davon.

    Jedem, dem der kleine gefallene Engel helfen konnte, half er. Aber er bemerkte eins nicht. Mit jedem Menschen, dem er half, ging es ihm schlechter. Er hatte nicht mehr die Kraft, die er vorher gehabt hatte. Mit jedem mal, das er half, desto schwächer und kleiner wurde er. Immer half er, er hatte schon eine riesige Last zu tragen, die alle, denen er geholfen hatte, bei ihm abgeladen hatte. Er ging gebückt und lächelte. Immerzu lächelte er.

    Eines Tages kam eine Gruppe von Menschen, sie lachten ihn aus. Sie schubsten ihn hin und her. Er hatte nicht die Kraft zu sagen, sie sollen aufhören. Also machten sie weiter. Er fiel. Er fiel auf die Knie. Seine Last wurde unerträglich schwer. Aber er lächelte weiter. Einer der Menschen aus der Gruppe schlug ihn ins Gesicht. Jeder begann von einer anderen Seite an ihm zu zerren, ihn zu schlagen, zu treten und ihn anzuschreien. Endlich ließen sie ab von ihm. Er lag zerschlagen am Boden. Er blutete und weinte. Er sah in den Himmel. „Vater, warum sind die Menschen so hart, so gemein?“

    Im selben Augenblick stand ein Mädchen vor ihm. Es lächelte ihn an. Der kleine gefallene Engel erkannte sie. Es war das Mädchen, dem er aufgeholfen hatte, als es gestürzt war. Es war nun größer. Sie reichte ihm seine Hand. Plötzlich fiel die Last von ihm. Er wuchs. Er wuchs und wuchs, er wurde groß. Endlich stand er wieder aufrecht. Wie der Phönix sich aus der Asche erhob, so stand er vom Boden auf. Er lachte. Lachte und lachte und das Mädchen mit ihm.

    Er breitete seine Schwingen aus und umschloss das Mädchen.

    Der kleine gefallene Engel wurde groß, groß und stark, er steht nun wieder aufrecht. Er breitet seine großen, weiße und prachtvollen Schwingen aus und erhebt sich in die Luft. Er ist nun wieder ein Engel.

     
     
     

    Es war einmal eine Frau und ein Mann.

     
     
     
     
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    Es war einmal eine Frau und ein Mann. Die Beiden kannten sich schon ziemlich lange. Sie liebten sich, erkannten diese Gefühle aber nicht. Sie dachten, sich lieben das Heißt ein Kribbeln im Bauch zu haben, Glücksgefühle beim Gedanken an den Andern und ein unheimlich tolles Gefühl. Das einfach Alles perfekt ist! Doch sie machten einen Fehler.
    Für sie war "verliebt sein" und "Liebe" das Gleiche. Sie erkannten den Unterschied nicht. Denn "sich lieben" ist ein weitaus tieferes Gefühl. Das hat Nichts mit fliegenden Schmetterlingen im Bauch zu tun. Meistens geht Alles mit dem "Verliebt sein" los.
    Man sieht den Andern durch eine rosa-rote, mit Herzchen verzierte Brille. Alle Macken, alle Probleme, alles Negative scheint durch diese Brille uninteressant, unwichtig und sogar wunderbar. Doch dieses "Verliebt sein" hat ein Ende, wie es auch einen Anfang hat. Und leider hält es meist nicht all zu lange. Einen Monat oder auch nur zwei Wochen. Wenn man Glück hat auch zwei Monate oder sogar drei oder vier. Sogar noch mehr soll möglich sein. Doch es gibt irgendwann ein Ende, da kann man sich sicher sein. Dann, wenn dieses Gefühl ein Ende hat, entscheidet sich, ob man bereit ist, eine wirkliche Beziehung mit jemanden einzugehen. Da wo das "Verliebt sein" (dieses unheimlich tolle Gefühl), dann - und wirklich erst dann, fängt die "Liebe" an. Dieses tiefe Gefühl, dass einen fühlen lässt, dass man mit dem Anderen zusammen sein möchte. Dieses Gefühl entsteht nicht im Kopf. Nein, es kommt aus dem Herzen! Doch leider geht es Vielen so, dass sie es nicht verkraften können, die rosa-rote Brille mit den Herzchen abzunehmen, Plötzlich erscheint einem der Andere ganz anders. Vielleicht sogar fremd. Es Fallen einem Dinge auf, die man vorher nicht gesehen hat. Negatives! Dinge, die Einem an dem Andern nicht gefallen.

     

     

    Jetzt stellt sich immer die Frage, geht es weiter oder nicht? Oft fangen jetzt Streitereien an. Es wird an Kleinigkeiten rumgenörgelt und das ganze endet in großem Zoff. Bei Vielen ist es jetzt zu Ende. Genau an diesem Punkt. Es ist der turning-Point, der Klimax. Hier verändert sich etwas grundlegend. Es ist wie eine Wegverzweigung. Der eine Weg führt nach draußen in die Kälte, der Andere führt zurück zum Partner. Es geht nur um wahrhaftige Gefühle, es geht um die Liebe. Viele haben diese Gefühle, wählen aber trotzdem den Weg nach draußen, weil sie denken, dass diese Gefühle nicht richtig sind - nicht ausreichen. Doch gerade diese Gefühle sind die Gefühle der Liebe. Wenn man sich zum Andern hingezogen fühlt, auch wenn einem viele Dinge nicht gefallen. Doch man möchte trotzdem mit dem Andern zusammen sein. Die Blindheit des "Verliebt sein" ist vorbei. Man sieht nicht mehr Alles verschönert und rosa angemalt. Man steht einem Menschen gegenüber. Einem Menschen, der nicht perfekt ist. Kein Mensch ist perfekt. Doch man hat trotzdem das Gefühl, mit diesem Menschen zusammen sein zu wollen.

    Doch viele Menschen sehnen sich nach der rosa-roten Brille und können die Realität nicht verkraften. Die Realität, dass Nichts und Niemand perfekt ist. Doch wer damit klarkommt und sich seiner wirklichen Gefühle besinnt und der Stimme seines Herzens folgt, der hat den Sprung zur wahren Liebe geschafft. An dieser Stelle fängt eine ernsthafte Beziehung an. Alles davor war ein Vorspiel, die Vorbereitung auf diesen Moment.
    Auch die Frau und der Mann würden gerne eine Beziehung führen. Doch sie warteten auf das Kribbeln, auf die Schmetterlinge, auf das ganz Tolle... und erkannten nicht, dass sie schon einen Schritt weiter waren. Denn dadurch, dass sie sich schon länger kannten und sich dadurch auch sehr gut kannten gab es keine rosa-rote Brille mit Herzchen mehr.
    Doch sie meinten, dieses Gefühl müsste es geben, weil man ohne so ein Gefühl keine Beziehung führen könne. Das Herz sagte "JA", der Kopf aber "NEIN".
    Also warteten sie weiter und weiter auf dieses spezielle Gefühl und so warten sie auch noch heute.

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    30 March

    Welche Sternzeichen passen zusammen

              
     
     

     

    Welche Sternzeichen passen zusammen

    Die Sternzeichen sagen viel über die Eigenschaften eines Menschen aus. Das eigene Sternzeichen kennt jeder, allerdings kennt nicht jeder die Eigenschaften und die Bedeutung der Sternzeichen.

    Wer sich mit den Sternzeichen genauer befasst, wird feststellen, dass die Sternzeichen die Wahrheit über die Eigenschaften eines Menschen sagen.

    Frisch verliebte fragen sich oft, “passen wir zusammen?“.

    Die Sternzeichen können die Antwort darauf geben, denn es kommt immer darauf an, welche Sternzeichen beide Partner haben um zu erfahren, ob sie zusammen passen.

    Auch wenn in der anfänglichen Verliebtheit auf die Sternzeichen nicht so großen Wert gelegt wird, stellt sich mit der Zeit heraus, dass sie Recht haben.

    Mit der Zeit, wenn es in der Beziehung etwas ruhiger wird und die Schmetterlinge nicht mehr so stark im Bauch flattern, werden jedem die Eigenschaften des Partners bewusst. Passen die Sternzeichen zueinander, kann die Beziehung eine Partnerschaft für das ganze Leben werden. Wenn sie nicht zusammen passen, wird es früher oder später zur Trennung kommen.

    Die Eigenschaften der Sternzeichen, spiegeln sich in denen der Menschen mit dem jeweiligen Sternzeichen wieder.

    Durch sie wird das Verhalten der Menschen zum größten Teil geprägt. Ein Löwe ist zum Beispiel sehr in sich selbst verliebt und lebt von der Bewunderung durch andere.

    Einen Partner, der ebenfalls selbstverliebt ist, kann er an seiner Seite nicht dulden, denn die Bewunderung, muss er alleine bekommen.

                                                                                                                                                                                             
     
                                                                                                                                                      
     
    28 March

    Manchmal!!!Die Zeit.

     

     

     



     

    Manchmal!!!

    Manchmal sind Gedanken so schwer,

    man fühlt sein eigen Leben nicht mehr.

    Manchmal scheint alle kalt und grau,

    und doch schau:

    manchmal platzt dein Herz fast vor Glück

    auch dieses Gefühlt macht manchmal verrückt!!!

    Manchmal scheint alles so unscheinbar,

    manchmal sucht man nach dem Sinn.

    Man fragt sich manchmal:

    Wie kriege ich das hin?

    Manchmal zu laut und manchmal zu still,

    doch manchmal auch so, wie man es will.

    Manchmal ganz oben und manchmal ganz unten,

    manchmal ist Glück an Schmerz gebunden.

    Doch manchmal da merkt man ganz tief in sich drin:

    Es hat doch alles seinen Sinn!!!




     

                                                                                                                                                                                  

    Die Zeit.

    Sie spielt mit unseren Gefühlen und Gedanken

    Und doch,

    haben wir ihr alles zu verdanken.

    Die zeit spielt mit uns und wir mit ihr doch,

    sie zu lenken bleibt ein Wunsch!

    Unser Leben hängt von ihr ab und Manchmal

    Wird es ziemlich knapp.

    Aber, wenn man sich Zeit nimmt und die Situation stimmt,

    können kleine Momente ganz groß werden!

     

     

     

     

     

     

    25 March

    Ich schenke dir ein Lächeln,

     

     

     



       

    Ich schenke dir ein Lächeln,

    so gut ich es kann.

    Ich warte nicht es lange,

    fange gleich damit an:

    Ein Lächeln,

    das dir deine Sorgen vertreibt,

    das ankommt und dir in

    Erinnerung bleibt.

    Ein Lächeln der Hoffnung,

    wenn mutlos du bist,

    das dich, bist du traurig,

    wie ein Sonnenstrahl küsst.

    Nimm es hoffnungsfroh an,

    gib es freudig zurück,

    es kostet dich nichts

    und schenkt Freude und Glück.



     

                                                                                                                                                                                  

    24 March

    WENN ICH WÜSSTE!

     
     
     
     

     

     

    WENN ICH WÜSSTE!
    Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken, und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.

    Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe, würde ich Dich umarmen und küssen und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen. Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Deine Stimme höre ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.

     

    Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich einen Moment innehalten kann, um zu sagen

    "Ich liebe Dich"

    anstatt davon auszugehen, dass Du weißt, dass ich Dich liebe.

    Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen, weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird, so dass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

     

    Es gibt sicherlich immer ein "morgen" um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen. und wir erhalten immer eine 2. Chance um einfach alles in Ordnung zu bringen.

     

     

     

    Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen "ich liebe Dich". und es gibt sicher eine weitere Chance Um zu sagen:

    "Kann ich etwas für Dich tun?"

    Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und ich hoffe,

    dass wir nie vergessen:

    Das "Morgen" ist niemandem versprochen weder jung noch alt und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten. Also,

    wenn Du auf Morgen wartest Wieso tust Du's nicht heute? falls das "Morgen" niemals kommt wirst Du bestimmt bereuen, dass Du Dir keine Zeit genommen hast,

    für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen, was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

     

    The Phantom & Greyangels sagt zu Dir, Ihr, Ihm & Euch;

    Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr sag' ihnen, wie sehr Du sie liebst. und dass Du Sie immer lieben wirst. Nimm Dir die Zeit zu sagen "Es tut mir leid" "Bitte verzeih' mir", "Danke", oder "Ist in Ordnung" und wenn es kein "Morgen" gibt. musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

     
     
     

     

    22 March

    Traummann / Traumfrau

     

     

    Traummann / Traumfrau

     

     

    Die Traumfrau und der Traummann sehen für jeden anders aus. Sie müssen nicht unbedingt schön, intelligent und erfolgreich sein um die Erwartungen der Partner zu erfüllen, denn für jede Person, sieht der Traummann bzw. die Traumfrau anders aus.

     

     

    Bei den meisten Menschen ist das Aussehen von Traummann und Traumfrau zweitrangig. Für sie ist die Treue der wichtigste Punkt bei einem Traummann oder bei der Traumfrau. Danach folgen Humor, Weiblichkeit oder Männlichkeit und Intelligenz.

     

     

    Meistens ändert sich das Bild vom geistigen Traummann und der geistigen Traumfrau in dem Moment, in dem man seinen wirklichen Traumpartner erkennt. Alle Wunschvorstellungen sind dann ganz schnell vergessen und die Traumpartner, können klein und dick, groß und dünn, mit langer Nase, Pickeln im Gesicht usw., sein.

     

     

    Der springende Punkt bei der Wahl des Traummannes und der Traumfrau ist die Sympathie. Manchmal kommt es vor, dass man sich zu einem Menschen hingezogen fühlt, der dem Traumpartner kein bisschen ähnelt.

    Daraus kann sich eine Liebe entwickeln, die ein ganzes Leben lang hält. Ein humorvoller Mensch, bringt es fertig andere in seinen Bann zu ziehen und es kann passieren, dass sich jemand in ihn verliebt, selbst wenn das Aussehen nicht dem des Traummannes oder der Traumfrau ähnelt.

     

     The Phantom said; My Sweet Friend

    Leben ist Wunderschön und Kurz, Lebe und genieße es.

    Life is beautiful and short, lives and enjoys it.

    A vida é bonita e curta, vive e aprecia-o.

    La vita è bella e breve, vive e lo gode.

    La vie est belle et courte, vit et l'apprécie.

    http://thephantom1969.spaces.live.com./

     

    16 March

    Verliebtheit---Symptome der Verliebtheit---Signal der Verliebtheit---Dauer der Verliebtheit

     

    Verliebtheit

    Verliebt sein, ist ein wunderschönes Gefühl, dass man an sich selbst zwar erkennt, aber nicht immer gleich wahrnimmt oder das man verdrängt. Wenn man sich zu einer Person hingezogen fühlt, ist man meistens aufgeregt. Der Adrenalinspiegel steigt und alles was der andere macht, ist interessant. Das Interesse ist so stark, dass die Zielperson nicht mehr aus den Augen gelassen wird. Wenn der andere das Interesse an seiner Person bemerkt und selbst Interesse zeigt, flattern die ohnehin schon aufgeregten Schmetterlinge noch stärker als vorher und das Herz, klopft bis zum Hals. Das sind die besten Merkmale an denen man die Verliebtheit erkennen kann. Dazu gesellt sich meistens noch das Zittern der Knie und die starke Sehnsucht danach, den anderen zu küssen und zu berühren.

    Wichtig ist, dass man nicht verkrampft ist, denn wenn alle beide vor Aufregung verkrampft sind, kann kein Gespräch zustande kommen. Wenn man sich vor dem ersten Date schon längere Zeit gekannt hat, ist es einfacher. Man ist lockerer und ein Gespräch kommt schnell zustande. Gemeinsame Interessen werden festgestellt und bilden schnell das Gesprächsthema. Das erste Date, sollte alleine stattfinden, so dass man sich voll und ganz, auf die eine Person, konzentrieren kann. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wo das erste Date stattfindet. Der richtige Ort, kann schon dazu beitragen, dass die Aufregung verschwindet und schnell ein Gesprächsthema gefunden wird.

    Wer die Verliebtheit erkennen kann und sich darauf einlässt, lässt sich in eine Beziehungsgeschichte ein, die sich zu einer großen Liebe ausweiten kann. Verliebtheit ist das erste Stadium. In diesem Stadium denkt man ständig an die andere Person und kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Außerdem sind die körperlichen Empfindungen sehr stark und man möchte sich immer an den anderen kuscheln. Mit der Zeit, lernt man sich näher kennen, die Stärken und Schwächen kommen zum Vorschein und das Vertrauen zueinander beginnt zu wachsen. Wenn aus dem ersten verliebt sein Liebe wird, kann es eine Beziehung für lange Zeit oder für immer werden.

    Symptome der Verliebtheit

    Die stärksten Anzeichen der Verliebtheit, sind bei den meisten Menschen, die Schmetterlinge im Bauch. Es kribbelt und flattert im Bauch und das Herz klopft doppelt so stark. Zitternde Hände und weiche Knie, können ebenfalls Symptome der Verliebtheit sein, die so stark sind, dass man sie nicht ignorieren kann. Beim Blickkontakt mit der Person, in die man verliebt ist, verändern sich die Augen und fangen an zu glänzen. Man bemerkt, dass die Bewegungen anders bzw. geschmeidiger werden, als es normalerweise der Fall ist. Diese veränderten Körperbewegungen, sind auch ein Anzeichen der Verliebtheit, das den verliebten selbst manchmal gar nicht auffällt, anderen dafür um so stärker.

    Wenn man sich verliebt hat, kann man die andere Person kaum noch aus den Augen lassen, jede Gestik und jedes Wort wird mit starkem Interesse wahrgenommen. Wer verliebt ist, fühlt sich wie eine schnurrende Katze, die sich ankuscheln möchte und ihre Streicheleinheiten am liebsten sofort haben will.

    Das Verlangen, den anderen zu berühren, ist ebenfalls eines der Anzeichen der Verliebtheit, denn normalerweise hat man dieses Verlangen bei einem anderen Menschen nicht oder nicht in dieser Stärke. Am liebsten möchte man dem anderen nur noch in das Gesicht starren um jede noch so kleine Mimik aufzunehmen. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes gebannt vom anderen.

     

    Signal der Verliebtheit

    Die Anzeichen der Verliebtheit, nimmt jeder wahr. Aber zu den Schmetterlingen im Bauch, dem Herzklopfen und den zitternden Knien, gesellt sich noch die Körpersprache. Die Körpersprache ist ein Signal der Verliebtheit, das man kaum beeinflussen kann, denn es kommt automatisch und wird oft gar nicht bewusst wahrgenommen. Andere hingegen erkennen dieses Signal der Verliebtheit meistens sofort.

    Die Bewegungen werden geschmeidiger, man geht anders, nimmt eine total andere Körperhaltung ein und bewegt den Kopf anders als sonst. Man beginnt das gesagte, mit den Händen zu unterstreichen, auch wenn man das sonst nie macht. Die Körpersprache, ist ein Signal der Verliebtheit, mit dem man eine andere Person auf sich aufmerksam machen möchte. Einige Menschen werden ernster, andere hingegen geben sich aktiver und lachen viel, um die Aufmerksamkeit des anderen auf sich zu ziehen.

    Bei verliebten, läuft der Körper auf Hochtouren und der Adrenalinspiegel, steigt so hoch, wie es sonst nur selten der Fall ist. Die Körpersprache, als Signal der Verliebtheit, ist nur eines der vielen Symptome, die sich einstellen, wenn man verliebt ist. Selbst wenn man diese Anzeichen erkennt, können sie bewusst nicht eingestellt werden, denn die Signale der Verliebtheit, werden vom Unterbewusstsein gesteuert. Dagegen ist man machtlos, selbst wenn man sich gar nicht verlieben möchte, muss man die Signale der Verliebtheit zulassen.

    Dauer der Verliebtheit

    Die Dauer der Verliebtheit ist sehr unterschiedlich und kommt immer auf die jeweiligen Personen an. Wenn sich beide Partner um den anderen Bemühen und die Gefühle nicht einschlafen lassen, kann die Verliebtheit in Liebe übergehen. Die Verliebtheit ist, auch wenn die Anziehungskraft zwischen den Partnern sehr stark ist, doch sehr oberflächlich. Während der Dauer der Verliebtheit, fühlen sich zwei Personen meistens nur durch die körperliche Anziehungskraft verbunden. Erst wenn man sich länger kennt und näher kennen gelernt hat, beginnt das Vertrauen zu wachsen.

    Vertrauen ist die Basis für die Liebe. Ohne Vertrauen zueinander, kann es selbst nach einer langen Dauer der Verliebtheit, keine wahre Liebe geben. Liebe bedeutet immer für den anderen da zu sein, egal wie groß die Sorgen und Probleme sind, denn im Leben gibt es nicht nur Sonnenseiten. Wenn aus der individuellen Dauer der Verliebtheit Liebe wird, kann die Beziehung ein Leben lang anhalten. Wer seinem Partner vertraut, wird nicht bei jedem Streit davonlaufen, denn Meinungsverschiedenheiten, gehören zu einer Partnerschaft. Genauso ist es, wenn einer der Partner Probleme hat. Werden sie gemeinsam gelöst, kann man von Liebe sprechen. Wenn nach der jeweiligen Dauer der Verliebtheit wird, gehen die Paare, zusammen durch dick und dünn. Die Beziehung wird stark und ist von außen nicht zu zerrütten. Sollte es dennoch dazu kommen, war die Liebe von einer Seite aus, nicht stark genug.

     
    11 March

    DAS LEBEN…. DEIN LEBEN

     

     

     

     

    DAS LEBEN…. DEIN LEBEN

    Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.

    Das Leben ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.

    Das Leben ist ein Spiel, spiele es.

     

     

    Das Leben ist eine Pflicht, erfühle sie.

    Das Leben ist kostbar, gehe sorgfältig damit um.

    Das Leben ist Reichturm, bewahre ihn.

     

     

    Das Leben ist Liebe, erfreue dich an ihr.

    Das Leben ist ein Rhythmus, singe sie.

    Das Leben ist eine Herausforderung, stelle dich ihr.

    Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.

     

     

    Das Leben ist Glück, verdiene es.

    Das Leben ist das Leben, verteidige es.

    Es ist dein LEBEN.

     The Phantom said;

    Leben ist Wunderschön und Kurz, Lebe und genieße es.

    Life is beautiful and short, lives and enjoys it.

    A vida é bonita e curta, vive e aprecia-o.

    La vita è bella e breve, vive e lo gode.

    La vie est belle et courte, vit et l'apprécie.

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    10 March

    Der verliebte Vulkan Geschichte

     

     

    Der verliebte Vulkan Geschichte

    In den Gemeinden von Cotacachi erzählen sich die Leute heute noch die Geschichte der Vulkane Imbabura und Cotacachi. Seit Menschengedenken wird der große und beeindruckende Imbabura von den Bewohnern der Pachamama (Mutter Erde) als ein weiser Vater verehrt. Jeden Morgen steht Imbabura sehr früh auf, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen das Tal überfluten, und wacht darüber, dass jeder seinen Pflichten nachgeht. Taita (Vater) Imbabura, wie er von den Quechuas genannt wird, passt auf, dass der Fluss sein Wasser in die richtige Richtung fliessen lässt, weder zu langsam noch zu schnell. Er schaut nach dem Wind, damit dieser nicht zu viel Zeit in Plaudereien mit den Bäumen verliert, anstatt durch das Tal zu blasen. Auch die Menschen dürfen nicht ausser Acht gelassen werden, damit sie ja nicht vergessen, die Felder zu säen, die Tiere auf die Weide zu bringen oder die Hausarbeiten zu erledigen. Alles muss erledigt werden, denn jeder ist Teil eines natürlichen Gleichgewichts, dessen Wächter der grosse Vulkan ist.

    Aus Respekt vor der Weisheit des alten Vulkans, aber ein bisschen auch aus Angst vor einer Strafe, geht also jeder seinen Aufgaben nach. Schliesslich hat Imbabura oft genug kaltes Eis oder riesige Gewitterwolken ins Tal geweht, weil die Menschen ihren Pflichten nicht nachkamen.

    Taita Imbabura hat also den ganzen langen Tag viel zu tun, muss ständig aufpassen und hat kaum Zeit für die eigenen Freuden. Eines Tages aber beschloss Imbabura auch an sich selbst und seine Gefühle zu denken. Das hier ist die Geschichte von der Zeit, vor vielen vielen Jahren, als sich Imbabura verliebte.

    Eines schönen Augusttags, als der Wind den Duft der eben erst gepflügten Erde durch das Tals verbreitete, beschloss Imbabura, dem Vulkan Cotacachi endlich seine Liebe zu bekennen. Ecuador ist ein Land mit vielen hohen Bergen und vielen beeindruckenden Vulkanen, aber Imbabura sah nur Cotacachi, die seiner Meinung nach die schönste Bergspitze war, die es je auf Erden gegeben hatte.

    Imbabura pflückte also einen wunderschönen Strauss frischer Fruchtbäume und klopfte an Cotacachis Tür. Da zu diesem Zeitpunkt nur wenige Wolken die Sicht verdeckten, konnte Imbabura seiner ersehnten Cotacachi in die Augen sehen und ihr seine Gefühle anvertrauen, die genauso stark waren, wie der Stein aus dem er selbst bestand.

    Cotacachi hörte Imbaburas Worten so unbeweglich wie nur Berge sein können zu. Als Imbabura fertig gesprochen hatte, antwortete ihm Cotacachi, dass sie schon seit Jahren auf diesen Augenblick gewartet hatte, und dass nichts sie glücklicher machen konnte, als Imbaburas Frau zu werden. Als sich die beiden Vulkane zum ersten Mal umarmten, zitterten die Schluchten vor Freude und das ganze Tal schien von kleinen Erdbeben durchzogen zu sein.

    Seit dem Tag an besuchten sich die beiden Vulkane so oft wie möglich, und bei jeden Besuch schenkte der Eine dem Anderen ein bisschen vom eigenen Eis. Kurze Zeit nach ihrer Hochzeit entstand der Berg Yanaurcu, der Sohn von Imbabura und Cotacachi war. So vergingen viele Jahre und mit dem Alter und der vielen Arbeit hat Imbabura angefangen, an Kopfschmerzen zu leiden. Diese Schmerzen dauern manchmal mehrere Tage lang und es heisst, dass dies der Grund für die vielen weissen Wolken um seine Spitze ist. Die Liebe zwischen Imbabura und Cotacachi aber ist sehr viel stärker als die Kopfschmerzen, so sehr, dass sie damit über das ganze Tal ein Gefühl von Harmonie und Zuversicht verbreitet haben. Die Menschen erzählen auch, dass der leichte Wind, der nachts über die Bergdörfer weht, in Wirklichkeit die Gute-Nacht-Küsse sind, die sich die zwei verliebten Vulkane zuhauchen.

     

     

     

     

    08 March

    Virtuelle Liebe & Schmerz

     
           

     

           

     

    Virtuelle Liebe & Schmerz

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    Schöne Worte in der virtuellen Welt,

    wo nur das geschriebene Zählt,

    nichts persönlich, körpernah

    läuft man sehr leicht die Gefahr

    sich in etwas zu verrennen,

    ohne wirklich es zu kennen.

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    Zu dir liebe Worte dringen

    Und nur deshalb schön zu klingen,

    weil der, der diese Worte schreibt,

    sehr oft im verborgenen bleibt.

    Man weiß nicht wer’s wirklich ist

    Und man nur für sich draus schließt

    Ob es ist Der jetzt oder Die,

    sicher sein kann man sich nie,

    diese Worte auch so meint.

    Kummer und gebrochene Herzen,

    bleiben dann am end davon…

    und das alles nur für ein Phantom.


     


    02 March

    Die Vase Geschichte

     

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    Die Vase Geschichte

    Einst stieß der Ellenbogen eines Einbrechers eine Keramikvase vom Tisch. Die Vase fiel zu Boden und zersprang klirrend in tausend Scherben. Da machte sich der Dieb schnell aus dem Staub. Vom Lärm geweckt, betrat die Hausherrin die Küche und als die Frau die Splitter der Vase auf dem Boden liegen sah, begann sie bitterlich zu weinen.

    Die Vase hatte sie selbst aus Ton geformt, bemalt und in einem Ofen gebrannt.

     
    Die Frau versuchte die Scherben wieder zusammen zu setzen, aber die Bruchstücke wollten einfach nicht aneinander haften bleiben, so oft sie es auch versuchte.

    Und mit jedem Tag an dem ihr das Zusammenfügen nicht gelang, weinte die sie ein paar Minuten länger. Kein Sonnenaufgang, kein Vogelgezwitscher konnte ihr ein Lächeln entlocken. Ihre Miene wurde starr und die Starre breitete sich über ihren ganzen Körper aus, auf dass bald nur noch eine Statue im Raum stand, die auf einen Scherbenhaufen blickte.
    Wochen, Monate, Jahre verstrichen, bis irgendwann ein Mann am Garten der Frau vorbei schlenderte, in die Küche linste und eine seltsam lebensechte Statue darin erblickte.

    Flink kletterte der Mann über den Zaun in den Garten. Er klopfte gegen das Glas der Schiebetür. Er wartete eine Weile, doch niemand öffnete ihm. „Hallo? Ist da wer?“, fragte der Mann, aber als ihm auch niemand antwortete, schob er die Tür auf und betrat die Küche.

    Beim Betrachten der Statue bemerkte der Mann die unzähligen Scherben auf dem Tisch, auf die die Statue ihren Blick zu richten schien. Der Mann entschwand nach draußen und kehrte nach einer Weile in die Küche zurück, Spezialkleber in seiner Hand. Geduldig setzte er die Einzelteile der Vase wieder zusammen.

    Scherben für Scherben.
    Der Mann war gerade fertig geworden, als sich die Statue bewegte. Die Starre löste sich und mit ihr kehrten die Lebensgeister der Frau zurück.
    „Danke. Tausend dank.“, sagte die Frau. „Du weißt gar nicht wie wertvoll deine Hände sind. Ohne dich wäre ich immer noch verloren. “
    Er verstand erst nicht. „Verloren? Ich habe doch gar nicht viel gemacht! Bloß diese Vase zusammen gesetzt!“
    „Ja, das hast du. Und diese Vase – ist meine Seele!“

     

     

     

                
    01 March

    Frauen und Gefühle....Männer und Gefühle....Keine Gefühle

     
     

     

     

     

    Frauen und Gefühle

    Frauen und ihre Gefühle sind meistens wie ein offenes Buch, denn Frauen können ihre Gefühle kaum verbergen. Wahrscheinlich liegt es in der Natur der Frauen, dass sie gerne über ihre Gefühle reden um sich zu erleichtern. Auf jeden Fall ist es immer hilfreich, wenn ein Partner oder eine Freundin da sind, die bereit sind zuzuhören. Den meisten Frauen, kann man ihre Gefühle im Gesicht ablesen. Wenn sie fröhlich sind strahlen sie über das ganze Gesicht und wenn sie traurig sind, schauen zumindest die Augen traurig. Selbst wenn eine Frau lacht, wenn sie traurig ist um ihre wahren Gefühle vor anderen zu verbergen sieht man ihnen die Traurigkeit an den Augen an.

    Frauen und ihre Gefühle, werden von den Männern oft nicht verstanden, weil sich Frauen schon Kleinigkeiten sehr zu Herzen nehmen, was bei Männern nicht der Fall ist. Männer sehen über vieles hinweg, was bei Frauen bereits starke Emotionen auslösen kann. Deshalb verstehen die Männer die Frauen oft nicht und umgekehrt ist es genau dasselbe.

    Es gibt natürlich auch Männer, die wahre Frauenversteher sind, aber die sind sehr selten und am besten redet eine Frau mit einer Freundin über ihre Gefühle. Mit dem eigenen Partner, kann man über die Beziehung sprechen und welche Gefühle sie auslöst, Alltagsprobleme einer Frau sind aber meistens für einen Mann keine echten Probleme und sie verstehen nicht, warum diese eine Frau belasten.

     

     

     

     

    Männer und Gefühle

    Männer und ihre Gefühle sind oft schwer zu durchschauen. Viele Männer wurden so erzogen, dass sie keine Gefühle zeigen. Sie sagen einer Frau zwar, dass sie verliebt sind oder sie lieben, aber das war es meistens schon. Wenn eine Frau auf den Mann positiv einwirkt und immer über ihre eigenen Gefühle mit ihm spricht, wird auch ein Mann irgendwann dazu bereit sein über seine Gefühle zu reden.

    Wenn eine Frau etwas bedrückt, spricht sie meistens aus worum es geht und warum es zu der Traurigkeit gekommen ist. Bei einem Mann, kann man höchstens am Gesichtsausdruck erkennen, dass ihn etwas bedrückt. Es gibt allerdings auch Männer, die über ihre Gefühle sprechen, weil sie so erzogen wurden. Wer über seine Gefühle sprechen kann, hat es im Leben viel leichter. Natürlich kann man über seine Gefühle nicht mit jedem sprechen, es sollte schon der Partner oder ein vertrauter Mensch sein, dem man seine Gefühle anvertraut.

    Dass die Männer und ihre Gefühle so schlecht zu durchschauen sind, liegt aber auch oft daran, dass sie nach außen den harten Mann darstellen wollen, der Gefühle nicht zulässt und den nichts aus der Bahn werfen kann. Eine geduldige und verständnisvolle Frau, bringt es mit der Zeit fertig, dass der Partner mit ihr über seine Gefühle redet.

     

     

     

       

    Keine Gefühle

    Eine Beziehung ohne Gefühle kann nicht funktionieren, außer beide Partner zeigen ihre Gefühle nicht, wissen aber trotzdem dass sie zusammen gehören. Das ist aber eher selten der Fall, denn zumindest Frauen, müssen über ihre Gefühle reden und erwarten von ihrem Partner zumindest dass er ihnen seine Liebe gesteht.

    Ohne Gefühle gibt es keine Liebe und ein Mensch braucht die Liebe von anderen um nicht zu verkümmern. Die wichtigsten Gefühle entstehen zwischen zwei Menschen die sich lieben. Wenn die Liebe aber geht und man keine Gefühle mehr für den Partner hat, sollte man den Partner verlassen, denn ohne Liebe lebt man nur nebeneinander her und belastet sich selbst mit dieser unerträglichen Situation. Natürlich ist es wichtig mit dem Partner über die negativen Gefühle zu reden, denn er sollte wissen, warum er verlassen wird. Auch wenn es sehr schwer wird, muss der Partner einsehen, dass eine Fortsetzung der Beziehung nicht möglich ist, wenn keine Gefühle mehr vorhanden sind.

    Oft bemerken die Partner nach der ersten Verliebtheit, dass sie für den Partner keine Gefühle mehr haben. Das kann an den Eigenschaften des Partners liegen, die man in der ersten Verliebtheit ignoriert oder nicht richtig wahrnimmt. Manchmal kommt es aber auch vor, dass ein Paar viele Jahre miteinander glücklich ist und wenn sich der Alltag in die Beziehung einschleicht die Gefühle für den anderen immer weniger werden.

     

     

    28 February

    Der sehr verliebte Schmetterling

     

     

    Der sehr verliebte Schmetterling

    Aus dem Land der Sümpfe und Moore war ein schmucker blauer Schmetterling herübergeflogen und hatte sich gleich am ersten Morgen in eine wunderschöne Lilie von hohem Wuchs und strahlend weißer Blütenfarbe verliebt.

    Im Fluge gewann er ihre Gunst. Am Abend desselben Tages sah er eine dunkelrote Rose, die ihn mit ihren süßen Düften betörte. Er verliebte sich auch in sie, und sie öffnete sich ihm im Mondlicht der heraufziehenden Nacht.

    In den folgenden Tagen flog er jeden Morgen zur weißen Lilie und jeden Abend zur roten Rose. In vollen Zügen genoss er sein doppeltes Liebesleben. Aber je schöner die Liebe wurde, desto mehr wünschte die Lilie den Schmetterling sich auch am Abend und die Rose ihn auch am Morgen.
    Beide beweinten und beklagten ihr Schicksal.

    Ihre Köpfe hingen herunter und ihre Blätter fingen an zu welken.

    Verwirrt und hilflos verließ der Schmetterling die Gegend und flog in das Land, aus dem er gekommen.

    Dort ließ er sich in eine Schilfinsel fallen und schlief erschöpft ein. Im Traum sah er die weiße Lilie von Osten her gen Himmel schweben und vom Westen flog die rote Rose ebenfalls empor.

    Hoch oben fanden und umschlangen sie sich. Ihr fröhliches Lachen drang bis zu ihm herunter. Das lachen wurde immer mehr zum Locken. Ohne seine Flügel zu bewegen, glitt er hinauf zu ihnen. Selig verschmolzen alle drei im warmen Licht der Mittagssonne.

     

     

    Nach dem Aufwachen hielt der blaue Schmetterling eine Weile die Augen geschlossen, um sich die Erinnerung an das Erlebte fest einzuprägen. Dann machte er sich auf den Weg zurück zu seinen Geliebten, um ihnen von seinem Traum zu erzählen. Als er am Morgen des dritten Tages die weiße Lilie erreicht hatte, sah er voll Entsetzen, dass bereits ein anderer Schmetterling, ein anmutiger Zitronenfalter, auf ihrem Blütenkelch Platz genommen hatte und innige Zärtlichkeiten mit ihr austauschte.
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    Was ist los?“ empörte sich der blaue Schmetterling. „Ist die Liebe mit dem Zitronenfalter besser als mit mir?“ „Sie ist genauso gut, überdies hat er versprochen, mir allzeit treu zu sein“, antwortete die weiße Lilie.

    Ganz verstört flatterte der blaue Schmetterling zur roten Rose und fand sie im feurigen Liebesspiel mit einem prächtigen Schwalbenschwanz. „Was tust Du?“ fuhr der blaue Schmetterling dazwischen. „Ist die Liebe mit dem Schwalbenschwanz schöner als mit mir?“ „Sie ist genauso schön, obendrein hat er mir ewige Treue geschworen!“ Verbittert zog sich der blaue Schmetterling auf einen abgebrannten Baumstumpf zurück und beschloss zu sterben.
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    Binnen kurzem kam der Zitronenfalter des Weges und fragte ihn höflich nach dem Befinden. „Ich will sterben,“ seufzte der blaue Schmetterling, „aber vorher habe ich noch eine Frage an Dich - sei ehrlich, verliebst Du Dich nicht zuweilen in fremde Blumen?“ „Immerzu und gerne“, bekannte ohne Zögern der Zitronenfalter. „Und warum hast Du Dich zur Treue bekannt?“ „Ich bin treu, weil ich denken kann. Wenn ich eine statt zwei Blumen liebe, verzichte ich höchstens auf die Hälfte meines Liebeslebens.

     

    Die von mir geliebte Blume aber verlöre, wenn ich diesen Verzicht nicht aufbrächte, ihr ganzes Liebesleben, denn wenn ich mich bei der zweiten aufhielte, hätte sie keine Liebe, weil sie keinen anderen Schmetterling nebenher begehrt, und wenn ich endlich zu ihr zurückkäme, könnte sie nicht vergessen, daß ich bei der anderen war und irgendwann zu ihr zurückfliegen würde. Unter solchen Umständen würde sie bald verwelken.

    Ich kenne keine Blumen, bei denen das anders wäre, und kein Mittel, es ihnen abzugewöhnen. Kennst Du eines?“ „Natürlich nicht, sonst säße ich nicht hier und wollte sterben.“ „Siehst Du“, lachte der Zitronenfalter und flog davon.
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    Als der blaue Schmetterling noch über diese Worte nachdachte, kam auch der Schwalbenschwanz vorbeigesegelt. „Halt,“ rief der blaue Schmetterling, „bevor ich sterbe, mußt Du mir noch eine Frage beantworten:

    verliebst Du Dich nie in andere Blumen?“ „Immer wieder, ich kann nicht anders“, antwortete etwas verlegen der Schwalbenschwanz. „Wieso hast Du dennoch ewige Treue geschworen?“ „Ich bin treu, weil ich fühlen kann. Wenn ich meine geliebte Blume verließe, um zu einer anderen zu fliegen, täte ihr Leid mir so weh, daß mir gar nichts anderes übrig bliebe, als wieder umzukehren.“ Mit diesen Worten segelte der Schwalbenschwanz weiter und ließ einen sehr nachdenklichen blauen Schmetterling zurück.

    „Ich kann doch auch denken und fühlen“, grübelte er. „Aber ich kann auch träumen!“ setzte er trotzig hinzu. Weit öffnete er seine Flügel und rief hinauf zu den Sternen: „Auf in das Land, wo die Blumen fliegen können und einander so lieb haben, daß sie beisammen bleiben, wenn sie einen Schmetterling empfangen.“ Statt zu sterben, machte er sich auf die Reise. Niemand weiß, ob er das Land seiner Träume je erreicht hat.